



| Die diesjährige Freizeit des Musikverein Iggelheim fand in der Zeit vom 26. bis 29. Mai 2005 bei herrlichem Wetter statt und stand voll im Zeichen kultureller Aspekte. Auf dem Weg nach Rheinbach- Merzbach in die Umgebung von Bonn Bad Godesberg stand zur Verkürzung der Anfahrt ein Stopp in Koblenz und die dortige Begehung der Altstadt sowie Besichtigung des deutschen Ecks auf dem Programm. |
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| Am Zielort angekommen wurde sich dann nach traditioneller Weise gestärkt: Mit Hausmacher Wurst. Am Freitag und auch am Samstagvormittag begann dann parallel zur Vorbereitung auf das OPEN AIR am 01. Juli die Einstimmung auf das am 26. November folgende KONZERT des Vereins. In intensiven Proben wurden neue Stücke präsentiert, erstmalig gemeinsam geprobt, in Satzproben intensiviert und zum Ende hin auftrittsreif intoniert. |
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| Johann Kern war dann auch sehr zufrieden mit seiner Truppe. Der Wille zu Leistung und das Engagement aller Musiker war große Klasse ! Wir sind ein großes Stück weiter gekommen, bedankte sich Hans Kern bei den Musikern. Am Samstagnachmittag wurden dann alle 36 Teilnehmer nach Bonn transportiert, wo Peter Peschke den Musikern auf dem gemeinsamen Spaziergang vom Rheinufer in Richtung Haus der deutschen Geschichte, die inzwischen historischen politischen Stätten Bonner Hauptstadtzeiten präsentierte und deren Hintergründe bzw. Nutzung erklärte. Der Besuch im Haus der deutschen Geschichte selbst brachte für alle eine Vielzahl von Eindrücken und vor allem bei den älteren Teilnehmern Erinnerungen - und so manch einer schwelgte bei der Passage der Ausstellungsteile aus 50ern und 60ern auch etwas in Nostalgie. Zum Abschluss waren auf der Bonner Museumsmeile noch Reggae-Rhythmen zwischen einer Ausstellung Jordanischer Kultur und dem Kunstmuseum Bonns geboten. Aber von Kultur und Bildung allein lebt sich eben auch nicht. Aus diesem Grund hatte auch dieses Jahr die Küche wieder einiges zu bieten. |
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| Ein Grillfest freitagabends und ein Nudelgericht, das für so eine große Truppe erst einmalig richtig abgestimmt sein muss, lieferten den Rahmen. Für die Abendgestaltung am Freitag hatte sich unter der organisatorischen Leitung von Uschi Wolff ein Team mit zahlreichen Wissens-Spielen und Geschicklichkeits-Aufgaben ausgestattet, bei dem sich Jung gegen Alt messen konnte. |
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| Wie so oft: Die Jugend trug einen klaren Sieg davon. |
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| Die in deutlicher Unterzahl angetretenen „reiferen“ Verlierer durften zur Belohnung für den belegten 2ten Platz ein Lied selbst schreiben, texten und vortragen. Auch das ein Erfolg, so das Lob der Jugend. Die eigentlichen Sieger heißen jedoch Kameradschaft und Zusammenhalt. |
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| Die nächste Freizeit für 2006 ist bereits gebucht und führt die Musiker in den Schwarzwald, nahe Calw. Auch dann wird das Freizeit-Organisationsteam wieder jede Menge angenehme Arbeit bewältigen dürfen, denn Standard-Auskunft auf die Frage, ob es gefallen hat, war: Klar, bin wieder dabei nächstes Jahr !. |
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| Das musikalische Sommer-Schlagwort heißt OPEN-AIR. Ob Stadt oder Land, überall klingt es herrlich im Freien – erst recht, wenn Petrus mitspielt und laue Abende beschert. Nach Regenpannen der Vergangenheit hatte der 1984 gegründete Musikverein Iggelheim am Freitagabend Glück mit dem Wetter, dazu ein Top-Repertoire, ein stattliches, begeisterungsfähiges Publikum und mit dem idyllischen, großräumigen Dorfplatz ein Bilderbuch-Ambiente. |
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| Frische Beschwingtheit und rhythmische Akkuratesse zeichnete das Nachwuchsorchester aus, das von Annette Roos-Seidenspinner dirigiert, den Auftakt des Bläserfestivals mit modernen Titeln gestaltete. |
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| Der Taktstock wechselte hernach zu Andreas Frey, der den katholischen Musikverein Hochdorf dirigierte. Der Tradition verpflichtet sowie neuen, internationalen Strömungen gegenüber aufgeschlossen, entfalteten die Hochdorfer Musikanten einen klingenden Bilderbogen. Durchschlagend im Gesamtklang und geschliffen in den Soli, bewegten sie sich auf bestem bläserischem Niveau. |
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| Gleiche positive Attribute lassen sich auch auf den Musikverein Iggelheim übertragen. Johannes Kern rief dieses Orchester ins Leben und dirigierte es von der ersten Stunde an. Auch in diesem Jahr avancierte das von ihm initiierte OPEN-AIR zu einem kulturellen Höhepunkt im örtlichen Veranstaltungskalender. „Trompetenecho“, Fliegermarsch“, die Stücke „Böhmischer Traum“ und Blumengrü?e“, Schunkel- und Schlagermelodien, Polken und Walzer oder Lieder der „Flippers“ und von „Abba“ waren am vergangenen Freitagabend Glitzersteine im bunten Melodienmosaik. Johannes Kern, Gerald Fischer, Jessica und Uli Serr bereicherten das Programm gesanglich. Bevor der Strauß’sche „Radetzki-Marsch“ königlich-kaiserliche Atmosphäre heraufbeschwor, entfachte das traditionelle Mini-Feuerwerk am nächtlichen Himmel einen Sternenregen. |
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| Auszug aus: Die Rheinpfalz 4.
Juli 2005 |
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| Katholischer Musikverein Hochdorf und Musikverein Iggelheim im spielerischen Doppel mit dem fetzigen“Longstreet Dixie“ und der Marsch-Melodie „Alte Kameraden“ |








































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Am Fronleichnamstag ging es
mit einer Orientierungsfahrt los. Immerhin acht Stunden war man
unterwegs, um möglichst viele der 22 Fragen zu beantworten,
drei Sonderprüfungen zu bestehen und 13 Bilder aufzufinden.
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Kleinere
Verzögerungen u.a. durch Festtagsprozessionen führten
dazu, dass der geplante Zwischenstop mit Grillgut und
Getränken mit zweistündiger Verspätung
erreicht wurde. Dadurch waren die Magennerven so manchen Teilnehmers
ungewohnt stark strapaziert. Aber nach dieser Stärkung ging es
gut gelaunt weiter und am Ende gab es nur Sieger, denn alle hatten
wohlbehalten den „Berghof“ in
Schopfloch-Oberiflingen, ein Selbstversorgerhaus zum
Wohlfühlen, erreicht. Am Freitag ging es nach einer Musikprobe
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zum Relaxen zur
„Brain-fit-Tour“ im Barfußpark
Dornstetten-Hallwang. Unter professioneller Anleitung durften die 33
Teilnehmer zwischen 8 und 65 Jahren Konzentrationsübungen
versehen, vertraute Texte zu alternativen Melodien intonieren,
schreien, rennen, hüpfen, Wassertreten
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und vieles mehr. Auch die
richtige Balance war gefordert, als alle auf einem Baumstamm eng
zusammenstehen mussten – aber diesem Ensemble ist
Zusammenstehen eine vertraute Gewohnheit.
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Ein Ausflug in die
Vergangenheit stand am Samstag auf dem Programm. Die Stadt Horb am
Neckar, Veranstalter der „Maximilian Ritterspiele“
lockte mit Umzügen, Turnieren und einem mittelalterlichen
Markt mit Ritterlagern, der sich über die gesammte Altstadt
erstreckte.
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Den passenden ritterlichen
Abschluss bildeten abends spontane Ständchen für eine
60-jährige Jubilarin und weitere Musikliebhaber in der
unmittelbaren Nachbarschaft des „Berghof“.
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Essen und Trinken,
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gemeinsames Spielen
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und Musizieren
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kamen ebenfalls nicht zu
kurz. Aufbruch und Heimreise am Sonntag
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verliefen ruhig - in den
meisten Fahrzeugen wurde mit Ausnahme der Fahrer das ein oder andere
Stündchen Schlaf nachgeholt.
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Aktive Kapelle:
Konzentration vor Beginn des Konzertes.
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Mathilde Nuber verbindet die
einzelnen Musikdarbietungen mit ihrer gelungenen Moderation zum Thema
„Zeit“
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Unsere Jugendkapelle mit
ihrem Dirigenten Markus Elmer.
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Pause: Blick auf unser
Publikum im Foyer der Wahagnieshalle. Trotz großem Andrangs
kam jeder rechtzeitig an Speisen und Getränke.
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Uli und Jessica Serr bei
ihrer Gesangspremiere.
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Es ist geschafft!
Entspannte, fröhliche Gesichter beim
„Radetzky-Marsch“ als Zugabe. Unser Dirigent Johann
Kern animiert unsere Zuhörer zum Mitklatschen.
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| Mit der Weihnachtsfeier im gut besuchten kath. Pfarrzentrum in Iggelheim stimmten sich Musiker und Gäste auf die bevorstehenden Feiertage ein. |
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| Umrahmt von festlicher Musik durften in diesem Jahr wieder zahlreiche Ehrungen vorgenommen werden: Theo Hery, Vorsitzender des Kreismusik-Verbandes, durfte Matthias Drabold, Daniela Hammer und Rebecca Sambale für je 5 Jahre, Andreas Christ, Stefanie Drabold, Christian Klein und Florian Peschke für je 10 Jahre, Harald Drißler für 20 Jahre und zu guter letzt sogar für 30 Jahre Peter Christ und Manfred Nuber treues aktives Musizieren auszeichnen. |
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| Johann Kern nahm im Anschluss
daran Kirsten Hasselwander und Annika Serr in die Aktiven-Kapelle auf.
Auch die Jugendkapelle unter Markus Elmer konnte verstärkt
werden, Stefan Fink, Rainer Illichman, Sandra Jessel, Thorsten
Müller, Judith Rieger sowie die Brüder Dominik und
Patrick Wittmann wurden aufgenommen. Als neue Schüler wurden
die Geschwister Katja und Philipp Christ sowie Gerome Merkel
begrüßt. Das traditionelle Weihnachtsspielen am Heilig-Abend reicht zurück ins Jahr 1983 und stand beim im Folgejahr gegründeten Musikverein Jahr für Jahr im Terminplan In diesem Jahr war als neuer Anlaufpunkt die Waldsiedlung Iggelheim aufgenommen worden. Der dort aktive gleichnamige Verein hatte die Bewohner zu Glühwein und Gebäck eingeladen. Die große durchweg positive Resonanz hat allen Spaß gemacht - die Aktion wird wiederholt! Vielleicht kann in den Folgejahren auch an den anderen Spielorten in Iggelheim mehr Publikum mobilisiert werden. |
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Am Mittwoch, den 8. Mai 2002
ging es endlich los: mit 35 Frau/Mann, sind wir zum Bodensee
aufgebrochen.
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Unser Ziel, die idyllisch
gelegene Halbinsel Höri am Untersee (u.a. zeitweise Heimat des
Schriftstellers Hermann Hesse und des Malers Otto Dix) ist bekannt
für ihren hohen Anteil an Obstbau. Die im Untersee liegende
Insel Reichenau ist einer der Hauptgemüseerzeuger
Deutschlands. Und mitten drauf auf der Höri oberhalb des Sees
lag in absolut ruhiger erholsamer Lage unser Freizeitdomizil das Hofgut
Balisheim.
Ein abwechslungsreiches Programm bestehend aus Ausflügen, Besichtigungen, vielen Spielen, gemeinsamen Diskussionen und vor allem viel Musik erwartete uns. |
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Unsere musikalische
Visitenkarten abgegeben haben wir an Christi Himmelfahrt zum
Frühschoppen in Bankholzen (oben) sowie am Freitag den
10.05.2002 beim abendlichen Kurkonzert in Horn (unten), veranstaltet
vom dortigen Musikverein Horn-Gundholzen
(nochmals vielen Dank für die freundliche Aufnahme und die
gute Verpflegung).
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Unvergesslicher
Höhepunkt unserer Freizeit war eine Tages-Schiffstour auf dem
Bodensee bei traumhaftem Wetter mit Abstechern zu den Pfahlbauten nach
Unteruhldingen und auf die Insel Mainau unter der bewährten
Führung unseres 1. Vorsitzenden Peter Christ.
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Als musikalisches
i-Tüpfelchen für den Musikverein Iggelheim erwies
sich ein Ständchen auf der Insel Mainau im Hof des Schlosses,
das bei den zahlreichen Besuchern der Insel großen Anklang
fand.
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Der Samstag gehörte
der Erholung und Entspannung bei dem jeder seiner
"Lieblingsbeschäftigung" nachgehen konnte.
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