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Archiv 2009 - heute
2011
Weihnachtliches Musizieren
Auch dieses Jahr erklangen in Iggelheim wieder besinnliche
Weihnachtslieder. Der Musikverein Iggelheim spielte unter der Leitung von
Ursula Wolff in stolzer Besetzung von mehr als 30 MusikerInnen an
Heiligabend traditionelle Lieder von „Alle Jahre wieder“ bis „Tochter Zion“.
Musiziert wurde innerhalb von zwei Stunden an verschiedenen Stationen im Ort.
Dem guten Wetter ist es mit zu verdanken, dass die Kapelle an jedem Ort von
einer großen Menschenmenge - ob nun von den geöffneten Fenstern des Altenheims aus
oder bei Glühwein und Plätzchen in der Waldsiedlung - gehört wurde. Der Brauch
des weihnachtlichen Spielens im Ort besteht seit 1983 und wurde seitdem
jährlich bei Wind und Wetter fortgesetzt, sodass man dieses Jahr schon zum 28.
Mal zusammenkam.
Für Zwischendurch: Ein kleiner Blick hinter die Kulissen...

Der Organisationsausschuss bei der Arbeit
Freizeit 2011
Die Freizeit in diesem Jahr führte uns vom 23.- 26. Juni
nach Kastellaun ins Gästehaus FUNtasie. Durch eine zeitige Abfahrt und die
recht kurze Entfernung trafen wir dort schon um die Mittagszeit ein. Bis zum
Abendessen, das traditionell mit Hausmacher die Freizeit erst richtig
eröffnete, gab es also noch genug Zeit zur freien Verfügung, bei der das
Gelände und das Haus erkundet werden konnte.
Am nächsten Morgen ging es nach einer kurzen
Sicherheitseinweisung zum hauseigenen Hochseilgarten. Dort konnte man in
luftiger Höhe auf vier Parcours verschiedener Schwierigkeitsgrade zeigen, ob
man mit Schwerkraft und Gleichgewicht genauso umgehen kann wie mit Noten und
Instrument. Das letztere kam dann anschließend, während der gemeinsamen Probe,
zum Einsatz.
Das Grillen fiel dieses Jahr buchstäblich ins Wasser, dies
konnte die Grillmeister jedoch nicht davon abhalten, uns trotzdem das geplante
leckere Abendessen zu bereiten.
Abends bis spät in die Nacht gab es den
alljährlichen Spieleabend, dieses Jahr vorbereitet und moderiert von Ina, Anni
und Jens. Die beiden Teams „Riesling“ und „Schorle“ traten in den
verschiedensten Disziplinen gegeneinander an und trennten sich am Ende des
Abends mit einem unentschieden.
Am Samstag ging es recht früh los Richtung Koblenz, zur
Bundesgartenschau. Mit exklusivem Parkplatz und Instrumenten-Shuttle-Service
wurden wir dort empfangen und hatten bis zu unserem Auftritt noch einige Zeit,
uns den Ausstellungsbereich der BUGA genauer anzuschauen. Trotz des regnerischen Wetters war das
Gelände voll von Besuchern und wir konnten auf der Bühne innerhalb der Festung
Ehrenbreitstein unser musikalisches Können vor vielen Zuhörern unter Beweis
stellen. Gegen Nachmittag ging es wieder zurück ins unser Domizil. Nach der
Aussprache, bei der jedes Jahr vereinsinterne Probleme und offene Fragen
besprochen werden, gab es Pizza. Mit einem geselligen und gemütlichen Ausklang des Abends endete
der 3. Tag.
Am Sonntag wurde nach einem stärkenden Frühstück der
alljährliche Kehraus veranstaltet, die Zimmer aufgeräumt und die Autos
gepackt.
Zur Auswahl
Ausflug 2011 - Musikverein Iggelheim 1984 unterwegs rund um
das UNESCO Welterbe „Oberes Mittelrheintal“
Am Samstag den 18. Juni
startete der jährliche Ausflug der Iggelheimer Musiker
zunächst zu einem Besuch in der ehemaligen Zisterzienserabtei
Eberbach im Rheingau.
Unterwegs wurde zur Stärkung des Kreislaufs ein Glas Sekt
verabreicht, bevor man sich
der interessanten Führung durch die am besten erhaltene
historische Klosteranlage
Deutschlands und deren bewegten Vergangenheit widmete.
Wenn die Mauern
des unter
Napoleon I. säkularisierten Klosters erzählen
könnten, wären selbstverständlich
zunächst
Geschichten aus den Nutzungszeiten als geistliche Institution der
Ordensgemeinschaft
zu hören. Dann aber würden Berichte aus der
Verwendung als Gefängnis, Lagerstätte,
Waffendepot und Psychiatrie erzählt. Von den Weltkriegen durch
die gut geschützte Lage
inmitten von Waldungen verschont waren die Spielfilmproduktionen
„Der Name der Rose“
und die Verfilmung des Schaffens von Martin Luther aus dem Jahre 1950
zu Gast im
Kloster Eberbach. Und weinselige Erzählungen wiederum
könnten um die gesamte Zeit
des Bestehens der Anlage zum Besten gegeben werden: Eberbach ist heute
noch das
größte Weingut Deutschlands - war zu Zeiten der
Zisterzienser das Größte im europäischen
Mittelalter.
Die sonst leider allzu oft vom Regen
„verwöhnten“ Vereinsmitglieder konnten
danach
das traditionelle Picknick im Freien – und vor allem
Trockenen - einnehmen. Gestärkt
durch „Fleesch-Kees“ und Beilagen ging es danach
über den Loreley-Felsen mit dessen
erhebendem Ausblick weiter nach St. Goarshausen, wo man eine
Rheinschifffahrt
flussaufwärts antrat. An der Anlegestelle Assmannshausen
wartete dann bereits der Bus
der Fa. Ehmann, um die Fahrgäste wieder aufzunehmen und zum
Niederwalddenkmal zu
bringen.

Nahe der „Germania“ –
Wahrzeichen der Neugründung des Kaiserreichs anno 1871
– wurde zum Abschluss ein weiteres kleines Picknick
eingelegt, bevor man zur Rückfahrt
nach Iggelheim aufbrach.
Zur Auswahl
Freundschaft mit Eiersheim - Jubiläumswochenende im
Juni
Den Bericht zum
Jubiläumswochenende mit unseren Freunden aus Eiersheim finden
sie auf einer Extraseite: 20
Jahre Freundschaft mit den Eiersheimer Musikanten
Ehrungsstunde des Musikverein Iggelheim 1984 e.V.
Am
Sonntag den 15. Mai 2011 bedankte sich der 1. Vorsitzende des
Musikverein Iggelheim - Peter Christ - für 25 Jahre treue
Mitgliedschaft bei Heinz Bender, Carola Hick, Dieter Hick, Nadine Hick,
Dr. Brigitte Meyer-Bender, Silvia Montz und Berthold Schlosser und
überreichte die Ehrenurkunden. Im Rahmen der Veranstaltung
wurden auch Musikerinnen und Musiker für bestandene
Prüfungen des Kreismusikverbandes Rhein-Pfalz ausgezeichnet,
dessen Vorsitzender Theo Hery die Ehrungen vornahm. Für das
erfolgreiche Ablegen der Einstiegsprüfung D1 erhielten Annika
Groß, Isabella Lehmann, Lukas Neumann, Laura Ronge, Lukas
Schäfer und Lena Zwing die Prüfungs-Urkunden.
Darüber hinaus hatten sich Jugend-Dirigent Jens
Böhler und dessen Stellvertreterin Annika Serr der
D3-Prüfung erfolgreich unterzogen. Für die durchweg
guten bis sehr guten Leistungen bei der eigenen musikalischen
Weiterentwicklung an dieser Stelle ein herzlicher Glückwunsch.
Das gezeigte Engagement ist gleichzeitig ein Beleg für die
seit vielen Jahren erfolgreiche Jugendarbeit des Vereins.

Für
10 Jahre aktives Musizieren wurde Benjamin Heck – mit seiner
Tuba ein nicht wegzudenkender Teil des Stammorchesters – mit
der bronzenen Ehrennadel des Verbandes ausgezeichnet. Die gleiche
Ehrung wurde Norbert Böhler (Schatzmeister) und Ulrich Serr
(2. Vorsitzender) zuteil, die seit nunmehr 10 Jahren die Geschicke des
Vereins im Hintergrund mit beeinflussen und u.a. im organisatorischen
Bereich beispielsweise für die jährliche
Musiker-Freizeit verantwortlich zeichnen.

Zur Auswahl
2010
Gelungenes Jahreskonzert des Musikvereins Iggelheim
Musikverein Iggelheim 1984 e.V. mit rundum gelungener
Veranstaltung
Nach den einführenden Worten des 1. Vorsitzenden
Peter Christ wurde das Konzert am Samstag, den 20.11.2010 in der
Wahagnishalle in Böhl-Iggelheim zunächst durch das
Stammorcherster des Vereins unter der Leitung von Johann Kern
eröffnet. Mit dem Stück „Gonna fly
now“, der Filmmusik aus Rocky begann der musikalische Abend.
Bevor die Jugendkapelle die Bühne betrat, konnten sich die
Zuschauer an der Ouvertüre „Schönes
Heimatland“, der „Annen Polka“ und dem
„Andrew Loyd Webber Portrait“ erfreuen.
Im direkten Anschluss daran stellte die Jugendkapelle des Vereins unter
der Leitung von Jens Böhler wieder einmal unter Beweis, dass
sich die Jugendarbeit des Vereins lohnt. Nach
„Conquest of Paradise“ folgten die Titel
„Big Spender“ und „Hoch
Heidecksburg“. Mit Freude und Engagement waren die jungen
Leute dabei – und ernteten den verdienten Applaus,
wofür sie sich mit der Zugabe „Let me entertain
you“ beim Publikum bedankten.
Nach einer Pause zeigte die Kapelle im zweiten Konzertteil
mit neuen Stücken wiederum einmal ihr weit gespanntes
musikalisches Können. Den Anfang bildete der
berühmteste altösterreichische Militärmarsch
„Mir sein die Kaiserjäger“, gefolgt von
der Filmmusik „Miss Marples Theme“.
Bei Peter Maffays Stück „Über sieben
Brücken“ leisteten die beiden Solisten
Daniel Ronge und Jens Böhler gute Arbeit und auch
bei „Latin America“ traten immer wieder
verschiedene Instrumentengruppen zum Vorschein, um ihr Können
unter Beweis zu stellen. Nach der Filmmusik „Die
tollkühnen Männer“ in ihren fliegenden
Kisten durften zwei weitere Musiker beim Stück „Ich
war noch niemals in New York“ die Zuhörer
begeistern. Marielle Queitsch und Philipp Christ traten hier
souverän als Solisten auf.
Bevor die Jugendkapelle gemeinsam mit dem Stammorchester auf der
Bühne auftrat, fühlte man sich zunächst in
die Weiten und Städte des Wilden Westens versetzt,
nämlich bei dem Werk „Moment for
Morricone“.
Spätestens beim gemeinsamen fulminanten Konzertabschluss von
Jugendkapelle und Stammorchester mit dem Stück
„About German Rock war jedem klar, warum in der Kapelle
selbst aber auch unter der Zuhörerschaft nahezu jede
Altersstufe vertreten war.
Mit Standing-Ovations bekundete das Publikum seine vollste
Zufriedenheit. Für den anhaltenden Applaus bedankten sich die
Musiker mit „Y.M.C.A.“, sowie mit dem
„Radetzky Marsch“, der nach dem anhaltenden Applaus
sogar ein zweites Mal aufgeführt wurde.
Geschickt und mit viel Hintergrundwissen zu den einzelnen dargebotenen
Stücken leitete die Musikerin Annika Serr durch das Programm.
Umrahmt wurde die Veranstaltung durch die immer fleißige
Helferschar, die sowohl bei der Konzertvorbereitung als auch dessen
Durchführung wieder einmal tolles Engagement an den Tag legte.
Kurzum: Eine in allen Belangen gelungene und runde Sache.
Allen Helfern und natürlich den Musikern und allen voran den
beiden Dirigenten gebührt ein herzliches Dankeschön.
Infos zum Verein und dessen Terminen finden Sie im Internet unter
www.musikverein-iggelheim.de.
Der Verein wünscht seinen Mitgliedern, sowie allen treuen
Zuhören jetzt schon einmal ein frohes und besinnliches
Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins Jahr 2011.
Zur Auswahl
Open Air 2010
Erfolgreiches Open Air ohne Regenunterbrechung
Wochenblatt - 25.08.2010
Rheinpfalz - Marktplatz Regional 25.08.2010
Zur Auswahl
Rheinpfalz - Marktplatz Regional 28.07.2010
Zur Auswahl
Gelungene
Freizeit in Sulz
am Neckar
Die
alljährlich
stattfindende Freizeit des Musikverein Iggelheim führte 43
Musiker in der Zeit
vom 13. bis 16. Mai 2010 nach Sulz am Neckar.
Auf dem Weg in das auf
einer
Anhöhe mit Blick ins Neckartal gelegene Gästehaus
Talblick im Ortsteil
Bergfelden stand zur Verkürzung der Anfahrt ein Stopp in
Poppeltal und der
Besuch der dortigen Sommerrodelbahn auf dem Programm. Leider machte den
Musikern das Wetter hier einen Strich durch die Rechnung, denn es
schüttete in
Strömen. Doch schnell fand das Organisationsteam eine
Alternative und so ging
es weiter zur größten europäischen
Modelleisenbahn nach realem Vorbild: Die
Schwarzwald-Modell-Bahn in Hausach. Um 17 Uhr kamen dann alle Autos am
Zielort
Bergfelden an und es wurde sich erstmal nach traditioneller Weise
gestärkt: Mit
Hausmacher Wurst aus eigener Herstellung. Obwohl die erste Probe
für
Freitagmorgen geplant war, überkam die Musiker zu
später Stunde noch die Lust
zu musizieren.
Am Freitagmorgen wurde nach
einem gemeinsamen Frühstück dann munter
weitergeprobt. Der Nachmittag stand zum
Gedankenaustausch und zur Nutzung der Freizeiteinrichtungen des Hauses
zur
Verfügung. Dabei wurde auch wieder die musikalische Zukunft
der Truppe
besprochen, Stilrichtungen neuer Musikstücke zwischen Jung und
Alt diskutiert
und allgemeine Fragen und Themen geklärt. Nach dem abendlichen
Grillfest
bildete ein unter der Leitung von Ursula Wolff und Jens Böhler
organisierter Spielabend
den Ausklang des Tages, bei dem zwei Teams gegeneinander antreten
durften. Hier
kam es nicht darauf an, wer am Ende als Gewinner da stand, denn die
eigentlichen Sieger hießen Kameradschaft und Zusammenhalt.
Nach einer weiteren Probe
am Samstagmorgen stand für den Nachmittag eigentlich
eine Kanufahrt von Sulz nach Horb auf dem Plan, doch leider kam den
Teilnehmern
der Freizeit hier das Hochwasser auf dem Neckar in die Quere. Aber auch
hier
fand sich wieder schnell eine Alternative. Und so ging es gegen 12.30
Uhr zum
Wasserschloss Glatt. Dort konnten mehrere Museen besichtigt und
Minigolf
gespielt werden. Und wer Lust auf Kaffee und Kuchen hatte, der konnte
in den
historischen Räumen der Wehranlage des Wasserschlosses vom
reichhaltigen Eis-,
Kuchen- und Tortenangebot aus eigener Konditorei kosten, die
Spezialität hier natürlich:
Die Schwarzwälder Kirschtorte.
Nach der Rückkehr
ins
Gästehaus Talblick erholte man sich gemeinsam von Museen,
Minigolf, aber wohl
vor allem von den zwar sehr leckeren, aber auch sehr großen
Kuchenstücken J. Nun konnte die Zeit auch genutzt
werden für
gemeinsame Spiele. z.B. am Kickertisch. Danach setzte auch das
Hungergefühl
wieder ein, welches der Küchendienst mit Salaten,
Käsespätzle und
Schinkennudeln stillen konnte. Und auch an diesem Abend wurde noch zu
später
Stunde fleißig musiziert, worüber sich der Dirigent
Johann Kern sehr freute.
Ein Dank gilt nun noch Herrn
Lehner vom Gästehaus Talblick, der auch mal ein Auge
zudrückte, als um 22 Uhr
noch mal die Instrumente zum gemeinsamen Musizieren ausgepackt wurden (www.talblick-bergfelden.de).
Am
Ende waren sich alle einig: Eine rundum gelungene Veranstaltung, die
lediglich
durch zu wenig Sonnenschein und zu niedrige Temperaturen
getrübt wurde. Aber jeder
hat sich fest vorgenommen, auch nächstes Jahr wieder dabei zu
sein.
Alle Kraft gilt nun dem
ersten musikalischen Großereignis des Vereins in diesem Jahr:
Dem
OPEN – AIR
auf dem Dorfplatz Iggelheim
am
20.
August 2010, 19:00 Uhr
Bleibt zu hoffen, dass es
sich bis dahin ausgeregnet
hat.
Der Verein bedankt sich jedenfalls schon heute für Ihr
Interesse und Ihren
Besuch.
Ehrungsstunde 2010
Zur Auswahl
2009
„Das FEST
!“ ein voller Erfolg
Musikverein Iggelheim feiert seinen 25. Geburtstag
Zum FEST! hatten die
Musikerinnen und Musiker des Musikverein Iggelheim 1984 e.V. geladen.
Und durften sich über eine durchweg gut mit Zuhörern
besetzte Halle des Gesangverein Liederkranz sowie den Besuch
zahlreicher Gastkapellen freuen.
Mit einem festlichen Bieranstich wurde „Das FEST!“
am Freitagabend 19.06. durch Frank Mayer, Mitinhaber der
Mayer-Bräu sowie den ersten Vorsitzenden des Vereins Peter
Christ eröffnet – das von Mayer-Bräu
gestiftete Freibier konnte fließen und der „Abend
der Blasmusik“ war eröffnet.
Zum
Auftakt heizte der
Musikverein Otterstadt - geleitet von einem mitreißenden
Dirigenten - den Gästen mit breitem Repertoire
gehörig ein, gefolgt von einer ebenso abwechslungsreich wie
professionell aufspielenden Harmonie Dannstadt.

Dann übernahmen die
Eiersheimer Musikanten für den Rest des Abends bis
spät in die Nacht das weitere Programm. Mit den Musikanten aus
dem fränkischen Land, die sich auf
böhmisch-mährische Blasmusik spezialisiert haben,
verbindet die Iggelheimer MusikerInnen eine seit 1991 dauernde und im
Jahr 1993 urkundlich besiegelte Freundschaft, die in
regelmäßigen Abständen durch gegenseitige
Besuche und Auftritte gepflegt wird. So manche anwesende Gast zeigte
sich überrascht von der Virtuosität und den
vielfältigen Klangfarben, die diese Musiker ihren
traditionellen Instrumenten entlocken.
Am Samstagnachmittag stand
zunächst der Sektempfang der aus der französischen
Partnerstadt Wahagnies angereisten Gäste auf dem Programm. Und
dann der Abend mit „Grand-Malör“. In
dieser Band, die aus dem Bereich von Schlager über Pop bis zum
Rock alles zu bieten hat, was das breit gefächerte und sehr
zahlreiche Publikum sich wünschen kann, ist der Musikverein
Iggelheim quasi an den Keyboards vertreten: Michael
„Elli“ Elsässer, der seit
Gründung des Vereins im Jahre 1984 in der Kapelle als
Klarinettist tätig ist, hatte sein von Vereinskollegen und
Besuchern frenetisch gefeiertes „Heimspiel“.
Nach einer langen
fleißigen Helfernacht – die Halle musste nach dem
Live-Event mit der Band wieder komplett umgerüstet werden
– öffneten die Tore am Sonntag für ein
ausgiebiges Freundschaftsspielen, bei dem die Harmonie Municipale
Wahagnies den fulminanten Aufgalopp gestaltete.
Im Anschluss daran der
bemerkenswert professionelle Auftritt der Jugendkapelle der Musikverein
Iggelheim. Bei den Zugaben der jungen Leute wurde auch YMCA gespielt
– unterstützt durch „Indianer, Polizist
und Bauarbeiter“ aus dem Kreis der französischen
Gäste. Der alte Spruch „Musik verbindet“
fand wieder einmal seine Umsetzung.


Dann
folgten der Musikverein
Musketiere Böhl, die Blaskapelle Mutterstadt 1928, der
Musikverein 1974 Schifferstadt und der katholische Musikverein Hochdorf
1931. Alle knüpften an die hervorragenden Leistungen an, die
schon im Vorfeld sowie am Freitag zu hören waren und trugen
ebenfalls dazu bei, das noch immer allzu stark verbreitete Meinungsbild
über Blaskapellen deutlich zu erweitern: traditionelle
Blasmusik wird schon langem mit umfangreichen und gekonnten
Beiträgen aus dem Bereich konzertanter sowie moderner Musik
ergänzt und bietet Hörgenuss für alle
Altersklassen und Geschmäcker.
Mangels verfügbarer Jugendkapellen musste der
ursprünglich für den Sonntagnachmittag angesetzte
Kreis-Jugend-Musiknachmittag kurzfristig anderweitig musikalisch
gestaltet werden. An dieser Stelle ein ganz spezieller Dank allen
beteiligten Kapellen, die spontan und bereitwillig die vorgesehene
Auftrittsdauer ausdehnten.
Zum Ausklang der 3-tägigen Veranstaltung durfte
natürlich ein Auftritt des Stammorchesters der Iggelheimer
MusikerInnen nicht fehlen: Unter Begleitung von Fackelträgern
der freiwilligen Feuerwehr Iggelheim hielt die Kapelle Einzug zum
Großen Zapfenstreich.

Für viele
Gäste ein bislang einmaliges Erlebnis, das in guter Erinnerung
bleiben wird und mit dem die Veranstaltung unter begeistertem Beifall
feierlich abgeschlossen wurde.
Was wäre eine solche Veranstaltung ohne die zahlreichen
freiwilligen Helfer aus dem Kreis der Freunde sowie den Kapellen des
Iggelheimer Musikvereins, die zur Versorgung mit Getränken und
Speisen und zur Erledigung aller anderen vielfältigen Aufgaben
von Nöten sind. Stellvertretend für alle HelferInnen
deshalb ein riesiges Lob und herzliches Dankeschön an den hier
hervorzuhebenden hauptverantwortlichen Organisator Horst Wittmann, der
sozusagen als „Helfer-Dirigent im Hintergrund“ die
umfangreichen und bereits seit Monaten laufenden Vorbereitungen bis hin
zur letztendlichen Durchführung und Koordination der
Veranstaltung äußerst erfolgreich und mit
bemerkenswertem Engagement meisterte.
Mit dem „Konzert zum Jahresabschluss“ steht noch
eine letzte Sonderveranstaltung des Jubiläumsjahres am 29.
November 2009 um 17:00 Uhr in der katholischen Kirche Iggelheim auf dem
Programm. Über den Besuch hier sowie an den weiteren Terminen
der Iggelheimer MusikerInnen freuen sich alle Beteiligten schon jetzt.
Informationen finden sich u.a. hier auf unserer Homepage.
Zur Auswahl
Den 25.
Vereinsgeburtstag festlich begangen
Musikverein Iggelheim feiert bei Jubiläumsabend und
Ehrungsstunde
Am 18. Mai 1984 hatten 101
Gründungsmitglieder den Musikverein Iggelheim 1984 e.V. ins
Leben gerufen. Genau 25 Jahre danach wurde der Geburtstag in der gut
besetzten TSV-Halle Iggelheim gebührend gefeiert.
Zunächst wurde in der katholischen Kirche Iggelheim ein
ökumenischer Gottesdienst abgehalten. Die Pfarrer Czepl und
Wagner-Peterson würdigten - selbstverständlich
umrahmt von musikalischen Beiträgen der Iggelheimer Musiker
– die Stellung des Vereins als wichtigen Bestandteil des
Gemeindelebens und hoben die Jugendarbeit deutlich hervor.
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Im Anschluss daran begab
man sich in die Halle des TSV-Iggelheim. Nach einer kurzen
musikalischen Einstimmung und der Begrüßung durch
den 1. Vorsitzenden Peter Christ eröffnete Landrat Werner
Schröter mit der ersten Gastrede das abwechslungsreiche
Programm. Neben Lob für die Leistungen aller Beteiligten hob
der Landrat den Initiator Johann Kern hervor, der von den
Gründungs-Anstößen und -Vorbereitungen im
Jahre 1983 an bis heute ununterbrochen als Dirigent die musikalischen
Geschicke des Vereins leitet. Ihm folgten zahlreiche Vertreter der
ortsansässigen Politik und Abgesandte befreundeter Vereine.
Auch die Vertreter der Kirche hatten sich die Zeit genommen, einen
weiteren Beitrag zur Jubiläumsveranstaltung beizutragen.
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Gegen Ende der Feier
berichtete Peter Christ zur Chronik des Vereins sowie dessen
musikalischen und außermusikalischen Aktivitäten
– humorvoll untermalt durch Bild- und Filmbeiträge,
die der stellvertretende Vorsitzende Dr. Peter Peschke mit
bild-technischer Unterstützung von Werner Janz gekonnt
zusammengetragen und aufbereitet hatte. Die Gäste und
MusikerInnen hatten ihre Freude daran.
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Als Höhepunkt
folgte die einzige Ehrung des Abend: Bernd Maurer wurde zum
Ehrenvorsitzenden ernannt. Er hatte den Verein in den Anfangsjahren von
1984 bis 1995 geleitet und die wesentlichen Grundlagen für den
nachhaltigen Erfolg gelegt.
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Für alle weiteren
Ehrungen hatte man sich dazu entschlossen, diese am 24. Mai im Rahmen
einer separaten Ehrungsstunde vorzunehmen, zu der sich dann ein
Großteil der über 70 mit Urkunden und Ehrennadeln
Auszuzeichnenden im kath. Pfarrzentrum Iggelheim einfand.
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Zur Auswahl
25-jähriges
Jubiläum im Musikverein Iggelheim
Überzeugender musikalischer Start ins
Jubiläumsjahr
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Der Musikverein Iggelheim
1984 e.V. feiert am 18.05.2009 sein 25-jähriges Bestehen. Und
konnte als erstes High-Light des Jubiläumsjahres mit seinem
Konzert am vergangenen Samstag verdeutlichen, dass in den 25 Jahren
hervorragende musikalische Leistungen erarbeitet wurden. Es ist schon
eine lieb gewonnene Gewohnheit, dass Johann Kern seine MusikerInnen auf
den Punkt fit für die teils sehr anspruchsvolle Arbeit auf der
Bühne gemacht hatte. Seit nunmehr 25 Jahren leitet Kern die
musikalischen Geschicke des Vereins als Dirigent und
Mitbegründer.
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Der Konzert-Marsch
„Jubelklänge“, die stimmungsreiche
Ouvertüre „Feodora“ von Tschaikowsky sowie
ein Melodien-Medley der Operette „Im weißen
Rössl“ bildeten den konzertanten Auftakt eines
qualitativ hochwertigen und harmonisch ausgestalteten musikalischen
Blumenstraußes, der sich im zweiten Konzertteil um
traditionelle und moderne musikalische Duftnoten erweiterte.
Aber zum Ende der ersten Konzerthälfte war dann
zunächst der Nachwuchs an der Reihe. Unter der Leitung von
Annette Roos-Seidenspinner konnte die über 25 MusikerInnen
starke Jugendkapelle mit „Elisabeth: Das Musical“
und den musikalischen Film-Höhepunkten aus „Brother
Bear“ die Zuschauer erfreuen. Erstaunlich, wie gekonnt die
jungen Leute zum Abschluss den 1962 erstmals als Single-Auskopplung
erschienenen Oldies „Wipe Out“ wiedergeben konnten.
Überzeugend das Kommunikationsspiel zwischen Orchester und
Schlagzeug - glänzend und sicher Stefan Fink als Solist an den
„Drums“.
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Im zweiten Konzertteil
durfte erneut das Stammorchester der Iggelheimer Musiker
´ran. Mit der „Parade of Glory“ wurde
Einzug aus Richtung Foyer gehalten. Die in 3 Reihen gestarteten
MusikerInnen teilten sich und umfassten quasi das mit ca. 300 Besuchern
zahlreiche Publikum in der Wahagnies-Halle. Vor der Bühne
wieder vereint, ging man von instrumentaler zu sängerischer
Darbietung über und bewegte sich singend wieder auf die
Bühnenplätze, um dann übergangslos erneut
die Instrumente zum Einsatz zu bringen. Eine etwas
außergewöhnliche, aber gelungen umgesetzte Idee. Es
folgte mit der „New York Ouvertüre“ von
Kees Vlak ein musikalischer Rundgang durch die US-Metropole. Bei
„Hey Bobby“ kamen auch erste Solisten des
Stammorchesters zum Zuge, in diesem Fall ein Satz von 5 Saxophone,
gefolgt von Andre Waignein´s „Song and
Dance“.
Danach wechselten die Flügelhornisten Chris Ronge und der
Vereinsvorsitzende Peter Christ die Instrumente und hatten bei
„Die lustigen Dorfschmiede“ den Solopart an Amboss
und Bierkrug zu übernehmen.
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Ein Medley von Fernseh-Musik
folgte mit dem Stück „TV-Kultabend“, in
dessen Verlauf zahlreiche Kultserien wie beispielsweise
„Herzblatt“, „Derrick“,
„Traumschiff“ oder
„Lindenstrasse“ und
„Schwarzwaldklinik“, sondern auch die Tagesschau
zum Zug kam. Sehr zuvorkommend an dieser Stelle die ARD, die der
„Sprecherin“ Birgit Serr die Termine des
Jubiläumsjahres auf den zu verlesenden Nachrichten notiert
hatte.
Mit „Y.M.C.A.“ beschlossen Stammorchester und
Jugendkapelle gemein-sam das Programm und ernteten den verdienten
Applaus.
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Der Übergang des
Publikums zu Standing Ovations bezeugte, dass in der Iggelheimer
Musik-Dorfschmiede im Stück „Die lustigen
Dorfschmiede“ ausreichend Hitze entstanden war, um im
Zugabe-Teil nochmals Amboss und kühlendes Bier zum Einsatz zu
bringen – was die beiden Solisten ohne jeglichen Einwand
gerne annahmen. Den Abschluss bildete der „Radetzky
Marsch“ – ein weiteres Stück
Konzerttradition in Iggelheim.
Der gesamte Konzertverlauf wurde mit von Dr. Peter Peschke gekonnt
arrangierten Bilderfolgen untermalt. Diese Präsentation
bildete den Mittelpunkt der neu gestalteten frühlingshaften
Bühnendekoration für die Hans Bruckert verantwortlich
zeichnete und rundete das Gesamtbild wunderbar ab. Gertrud Schipka
führte elegant und humorvoll durch das Programm. Nicht zu
vergessen die zahlreichen Helfer, die ihren fleißigen Beitrag
zu einer rundweg gelungenen Veranstaltung leisteten.
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